Die «Allianz funktionierende Schweiz» engagiert sich für ein Nein zur Chaos-Initiative
Auftakt mit Alexandre Fasel, Staatssekretär des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Die «Allianz funktionierende Schweiz» engagiert sich im Abstimmungskampf gegen die sogenannte Chaos‑Initiative. Aus Sicht der Allianz setzt die Initiative das reibungslose Funktionieren der Schweiz im Alltag aufs Spiel und gefährdet zentrale Versorgungs‑ und Wirtschaftsbereiche – insbesondere dort, wo ausreichend qualifizierte und verfügbare Arbeitskräfte für den Betrieb unverzichtbar sind.
Ziel der Allianz ist es, die Öffentlichkeit sachlich über die möglichen Konsequenzen der Chaos‑Initiative zu informieren und anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, wie stark zentrale Abläufe in der Schweiz von verlässlichen Rahmenbedingungen abhängen. Botschafterinnen und Botschafter, Einzelfirmen sowie verschiedene Branchenverbände tragen die Allianz mit, darunter GastroSuisse (mit 20’000 Mitgliedern), die Swiss Retail Federation (2’300 repräsentierten Unternehmen) und Swiss Medtech (800 Mitgliedern). In den kommenden Wochen sollen weitere prominente Persönlichkeiten aus allen Landesteilen hinzukommen, die sich öffentlich gegen die Chaos‑Initiative engagieren.
Auftakt des Engagements mit Anlass in Bern
Eine erste zentrale Massnahme der Allianz war ein öffentlicher Auftaktanlass in Bern mit Alexandre Fasel, Staatssekretär des EDA. In seinem Impuls-Statement unterstrich er im Namen von Bundesrat Ignazio Cassis insbesondere, dass die Schweiz als exportorientiertes Land auf stabile und verlässliche Beziehungen zu Europa angewiesen sei. «Die Schweiz kann keine Insel im Herzen Europas sein», betonte Fasel. Gleichzeitig hielt er fest, dass Herausforderungen wie der Druck auf Wohnraum, den öffentlichen Verkehr oder die Infrastruktur ernst genommen werden müssten. Entscheidend seien jedoch tragfähige Lösungen statt Abschottung: «Ohne Zuwanderung und qualifizierte Arbeitskräfte gibt es keinen Fortschritt und weniger Wohlstand.» Zudem unterstrich er die Bedeutung klarer Regeln, wirtschaftlicher Berechenbarkeit sowie eines stabilen und verlässlichen bilateralen Wegs mit Europa.
Im Anschluss diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und zentralen Branchen auf einem Podium, darunter Melanie Mettler (Berner Gemeinderätin, glp), Franco Rappa (Berner Grossrat, die Mitte), Beat Imhof (Präsident GastroSuisse), Pascal Bärtschi (CEO Losinger Marazzi) sowie Peter Stämpfli (Präsident Fokus Bern und VRP Stämpfli AG).
Medienmitteilung